DSCHUNGEL-CURRY

Dieses klassische thailändische Gericht wird «Jungle-Curry» oder «Gäng Pa» genannt, weil es so viel Gemüse und Kräuter enthält, dass es wie ein ganzer Dschungel in einer Schüssel aussieht!
Gesund, kräuterreich und feurig scharf – dieses Curry vereint alle Aromen, die für Thailand typisch sind. Es ist ein Curry ohne Kokosmilch und somit eine leichte, aber sättigende Mahlzeit.

Die erforderliche Curry-Paste «Gäng pa» kann zwar von Grund auf selber gemacht werden, weil rote Curry-Paste jedoch bereits die meisten Bestandteile davon enthält, kann man diese ganz einfach noch etwas ergänzen.

Und wieder einmal gilt: vorbereiten! Denn wenn alle Zutaten bereitgestellt sind, steht dieses Gericht im Nu auf dem Tisch.

DSCHUNGEL-CURRY | GÄNG PA GAI
GEMÜSE-CURRY MIT HUHN

authentisches Thai-Gericht
2 Portionen als Hauptgericht

• 1 Stängel Zitronengras
• 1–2 grüne Chilischoten
• 2–3 Krachai-Wurzeln (Boesenbergia rotunda)
• 1 EL rote Curry-Paste

1CURRY-PASTE GÄNG PA:
Zitronengras in feine Ringe schneiden.
Chili entkernen, hacken.
Krachai unter fliessendem Wasser gut abbürsten (am besten mit grober Stahlwolle!), ebenfalls hacken.
Alles im Mörser zu einer Paste verarbeiten.
Curry-Paste dazugeben, gut mischen.

• 100 g Schlangenbohnen
• 100 g Mini-Mais­kölbchen
• 2 kleine, rote Paprika
• 25 g erbsengrosse Auberginen «ma-khüüa-phuang»
• 100 g eigrosse Auberginen «ma-khüüa-prau»

2GEMÜSE:
Bohnen und Mais in mundgerechte Stücke schneiden.
Paprika entkernen, in Streifen schneiden.
Kleine Auberginen von der Rispe zupfen.
Eigrosse Auberginen erst vor der Verwendung in Spalten schneiden.

• 250 g Hähnchenbrust, oder Poulet-Minifilets
• 250 ml Geflügelbouillon
• 1 Rispe grüner Pfeffer
• 2–3 Krachai-Wurzeln (Boesenbergia rotunda)
• 2 Limettenblätter
• 1 kleiner Bund Thai-Basilikum Holy Basil «ga-praw»

3HUHN UND GEWÜRZE:
Fleisch in Scheibchen schneiden.
Bouillon bereitstellen.

Pfefferkörner von der Rispe streifen.
Krachai unter fliessendem Wasser gut abbürsten (am besten mit grober Stahlwolle!), längs in feine Streifen schneiden.
Limettenblätter in haarfeine Streifen schneiden.
Vom Basilikum die Blättchen zupfen.

• 1 EL Klebreis (ungekocht)

4KHAO KHUA:
Ungekochten Klebreis (im Bild links) unter fleissigem Wenden in einer Bratpfanne ohne Fett goldbraun rösten (Mitte).
Auskühlen lassen. In einem Cutter oder im Mörser fein mahlen bzw. zerstossen (rechts).

• 1 EL Reisöl (oder ein anderes Pflanzenöl zum Braten)
• 1 TL Palmzucker­sirup (oder 1/2 TL Zucker)
• wenig Fischsauce, falls nötig

5ZUBEREITEN:
Curry-Paste im Öl anziehen, bis sie zu duften beginnt.
Huhn beifügen, gut mischen.
Mit der Bouillon auffüllen, erhitzen, 15 Minuten sanft köcheln lassen.
Dabei nach und nach Krachai, Mais, Pfefferkörner und beide Auberginen dazugeben.
Schliesslich auch die Paprika-Streifen und Bohnen.
Mit Palmzuckersirup und Fischsauce abschmecken.
Basilikum und «Khao Khua» erst ganz zum Schluss daruntermischen, nicht mehr kochen lassen.
Mit den Limettenblatt-Streifen bestreuen.

Mit Jasminreis servieren.

ziemlich scharf

Tipps:

  • Werden Schlangenbohnen durch kurze grüne Gartenbohnen ersetzt, müssen diese unbedingt in kochendem Salzwasser 3–4 Minuten blanchiert werden, um das Toxalbumin Phasin zu inaktivieren.
  • Thai-Basilikum Holy Basil «ga-praw» schmeckt deutlich anders, als das eher bekannte, süsse Basilikum «bai horapaa». Letzteres kann durchaus auch verwendet werden, ist jedoch kein gleichwertiger Ersatz.
  • Vegetarisch: Huhn weglassen, Gemüsebouillon verwenden.
  • Wer es nicht gar so feurig mag, lässt die Chilis in der Paste weg und reduziert allenfalls auch die Curry-Paste.
  • Zu viel Krachai-Wurzel gekauft? Diese schmeckt auch im Gericht «Nüa phat krachai» ganz besonders gut!

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