TEMPURA «LIGHT»

am

Mit lediglich einem Hauch von Teig
umhüllte und frittierte Pilze, Karotten, Broccoli, Spargeln, Kefen, Schalotten – die Aufzählung kann nach Lust und Laune fortgesetzt werden!

Für diese «Light-Version»
wird kein Tempura-Teig benötigt, der zwar auch nicht zu verachten ist, aber die Sache doch eher etwas mächtig macht.

Ein Bad
aus Mineralwasser mit möglichst viel Kohlensäure und etwas Essig dient als «Vorbehandlung» der Zutaten, welche danach lediglich mit etwas Reismehl umhüllt werden.
Was genau Kohlensäure und Essig bewirken, kann ich auch nicht sagen, jedenfalls ist das Ganze dadurch wirklich nicht massig, sondern eben «light».  

HotPot_GedeckWer eine Ausrüstung
für «Fondue bourguignonne» besitzt, kann diese Art Tempura auch am Tisch zubereiten: alle bedienen sich selbst mit dem vorbereiteten Gemüse, legen die Stücke in eines dieser kleinen Siebe mit Stiel und geben dieses ins heisse Öl. 

TEMPURA «LIGHT»

2 Portionen als Hauptgericht
kann beliebig vervielfacht werden

Zutatenliste zum Ausdrucken

SOJA-DIP:
1,2 dl lauwarme Gemüsebouillon
2,5 EL Sojasauce
2 EL Reiswein
2 TL Reisessig (oder Weissweinessig)
1 EL Palmzuckersirup (oder 1/2 EL Zucker)

WASABI-MAYONNAISE DIP: 
50 g Mayonnaise (hoffentlich selbst gemacht!)
25 g Naturjoghurt oder Halbfettquark
wenig Limettensaft 
1–2 TL Wasabi-Paste (Menge ganz nach Belieben)
wenig Salz

1 Alle Zutaten für die Dips mischen, abschmecken.

600 g Pilze und Gemüse je nach Saison, z.B. Shiitake, Austernseitlinge, Kräuterseitlinge, Champignons, Karotten, Blumenkohl oder Broccoli, Kefen, Frühlingszwiebelchen, grüne Spargeln, Tomaten, Schalotten, usw.

2 Pilze in mundgerechte Stücke schneiden.
Karotten in Stäbchen oder Ecken (Rollschnitt) schneiden, Blumenkohl in Röschen teilen, beides 2–3 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Kalt abschrecken, gut abtropfen.
Kefen ganz lassen. Frühlingszwiebelchen und Spargeln in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Tomaten in schmale Spalten, Schalotten in dicke Ringe schneiden.

Pflanzenöl zum Frittieren

3 Frittieröl auf 180 °C erhitzen. Die Temperatur ist erreicht, wenn an einem ins Öl gehaltenen Holzstäbchen kleine Bläschen aufsteigen.
Backofen samt einer Schüssel oder Servierplatte auf 80 °C (O+U) vorheizen.

Reismehl
Mineralwasser mit möglichst viel Kohlen­säure
Weissweinessig
Salz

4 2–3 EL Reismehl in einen nicht zu kleinen Gefrierbeutel geben.
150 ml Mineralwasser, 30 ml Essig und 1 TL Salz in einer Schüssel mischen.

5 Gemüse mischen.
In Portionen arbeiten:
ca. 1/3 vom Gemüse im vorbereiteten Mineralwasser schwenken. In einem Sieb gut abtropfen, dann in den Gefrierbeutel geben. Beutel verschliessen, gut schütteln, damit sich alles mit dem Reismehl überzieht.
Im heissen Öl 4–5 Minuten frittieren.
Herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen, im Ofen warmstellen.
Mit der zweiten und dritten Portion ebenso verfahren, dabei jeweils frisches Mineral-Essig-Wasser verwenden.

Mit den vorbereiteten Dips servieren.
Wer eine Beilage möchte, isst etwas Reis dazu.

mittelscharf (nur der Wasabi-Dip!)

Tipps:

Tempura mit einer zarten Teighülle: das Rezept dazu gibt es hier!

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. turbohausfrau sagt:

    Reismehl-Hüllen sind echt super! Ich kenne das vom Tofu, dass der dann wunderbar knusprig wird. Normales Mehl kann das nicht leisten. Deine Idee mit der Vorbehandlung mit Sprudelwasser ist super!

    Gefällt 1 Person

    1. FEL!X sagt:

      Die Idee stammt nicht von mir: Freunde haben das bei einem italienischen Koch gesehen und mir berichtet! Musste es natürlich gleich ausprobieren!

      Liken

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