Bei diesen «verkehrt» gebackenen Kuchen karamellisieren die Früchte am Boden der Form und unter dem Teig wunderbar.
Die berühmteste Version dürfte wohl die Apfel-Tarte der Demoisellen Tatin sein, bekannt ist auch die Verwendung von Ananas – aber auch mit anderem Obst schmecken solche Kuchen herrlich.
«Sommerobst» ist das Thema des Events von Zorra auf «Kochtopf.me», als Gast sammelt Friederike vom «Fliederbaum» alles, was mit herrlichen Sommerfrüchten zu tun hat.
Hier in Thailand sind die Jahreszeiten ein bisschen anders, als in westlichen Ländern. Gleichwohl zählen Mangos für mich zum tropischen Sommer. Also habe ich damit einen «upside down»-Kuchen gebacken. Der schokoladige Kokos-Rührteig kann auch zusammen mit anderem Sommerobst wie Aprikosen oder Nektarinen gebacken werden – die Früchte sollten allerdings nicht zu weich sein.

MANGO-KUCHEN «UPSIDE-DOWN»
für eine ofenfeste Form von 22 cm ø
• 75 g dunkle Schokolade (oder Kuvertüre)
• 150 ml Kokosmilch

1BEREITSTELLEN:
Schokolade in der Hälfte der Kokosmilch über einem Wasserbad sanft schmelzen.
Restliche Kokosmilch darunterrühren. Auskühlen lassen.
• 100 g Weizenmehl T550
• 50 g Kokosmehl (Mehl, keine Raspel!)
• 1 TL Kakaopulver
• 1,5 TL Backpulver
• 1/4 TL Zimtpulver
Zusammen sieben.
• eine Form von 22 cm ø (siehe Tipp)
• 30 g Butter, weich
• 40 g Zucker

FORM:
Formenwand leicht buttern, den Boden hingegen dick bestreichen.
Mit dem Zucker bestreuen.
• 2 Mangos, à ca. 350 g, nach Möglichkeit eine gelbschalige Sorte, z.B. «Nam dok mai»

MANGO:
Mangos schälen, längs möglichst dick vom Kern schneiden. In gut 2 cm grosse Würfel schneiden: es braucht davon etwa 400 g, Abschnitte beispielsweise für ein Fruchtjoghurt verwenden.
Alternativ 400 g Mangospalten aus der Dose würfeln.

Vorbereitete Form mit den Mangostücken dicht belegen, dabei einen gut 1 cm breiten Rand freilassen.
• 60 g Butter, weich
• 125 g Zucker
• 1 Prise Salz
• 2 Eier (M)
• 1 EL Kokoslikör (oder Rum)
• 1 TL Vanille-Extrakt
2RÜHRTEIG:
Butter, Zucker und Salz gut mischen.
Eier verquirlen, nach und nach und bereits 1 EL der Mehlmischung dazugeben.
Weiter rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Kokos-Schokolade-Milch abwechslungsweise mit dem vorbereiteten Mehl dazugeben. Sollte die Masse flockig werden, ist es nicht weiter schlimm.
Schliesslich Likör und Vanille darunterrühren.

3BACKEN:
Backofen auf 180 °C (O+U) vorheizen.
Teig über die Mangostücke giessen, glattstreichen.
Form mehrmals auf ein nasses Tuch stossen.
In der Ofenmitte 30–35 Minuten backen. Stäbchenprobe.

Form auf einem Gitter ein paar Minuten stehen lassen.
Rand rundherum mit einem Messer lösen.
Eine Kuchenplatte oder Teller umgekehrt auf die Form setzen, das ganze mit Hilfe von Ofenhandschuhen wenden.
Form vorsichtig (heiss!) entfernen.
Tipps:
- Form: es muss eine geschlossene Form sein, denn selbst aus der vermeintlich dichtesten Springform wird Butter ausfliessen. Wer keine runde Form von 22 cm ø besitzt, hat vielleicht eine rechteckige von 25×15 cm.
- Eine kompakte Metallform wäre ideal, die Backzeit könnte sich darin verkürzen.
- Kokosmehl ist nicht gleich Kokosraspel: diese wurden entölt und fein gemahlen. Kann durch Weizenmehl ersetzt werden.
Inspiration: Tasty Eats.
Ronit hat einen Upside-Down Cake mit Aprikosen gebacken.
«Upside-down» geht auch pikant:
Auberginen-Tomaten Tarte Tatin
Peperoni Tarte Tatin

MANGO-KUCHEN «UPSIDE-DOWN»
Kochutensilien
- eine ofenfeste Form von 22 cm ø
Zutaten
- 75 g dunkle Schokolade (oderKuvertüre) 150 ml Kokosmilch
100 g Weizenmehl T550
50 g Kokosmehl (Mehl, keine Raspel!)
1 TL Kakaopulver
1,5 TL Backpulver
1/4 TL Zimtpulver
eine Form von 22 cm ø (siehe Tipp)
30 g Butter, weich
40 g Zucker
- 2 Mangos, à ca. 350 g, nach Möglichkeit eine gelbschalige Sorte, z.B. «Nam dok mai»
- 60 g Butter, weich
125 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier (M)
1 EL Kokoslikör (oder Rum)
1 TL Vanille-Extrakt
Anleitungen
- BEREITSTELLEN: Schokolade in 75 ml Kokosmilch über einem Wasserbad sanft schmelzen. Restliche Kokosmilch darunterrühren. Auskühlen lassen. Mehl mit den weiteren Zutaten sieben. Formenwand leicht buttern, den Boden hingegen dick mit Butter bestreichen und mit Zucker bestreuen.
- MANGO: Mangos schälen, längs möglichst dick vom Kern schneiden. In gut 2 cm grosse Würfel schneiden: es braucht davon etwa 400 g, Abschnitte für ein Fruchtjoghurt verwenden. Alternativ 400 g Mangospalten aus der Dose würfeln. Vorbereitete Form mit den Mangostücken dicht belegen, dabei einen gut 1 cm breiten Rand freilassen.
- RÜHRTEIG: Butter, Zucker und Salz gut mischen. Eier verquirlen, nach und nach und bereits 1 EL der Mehlmischung dazugeben. Weiter rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Kokos-Schokolade-Milch abwechslungsweise mit dem vorbereiteten Mehl dazugeben. Sollte die Masse flockig werden, ist es nicht weiter schlimm. Schliesslich Likör und Vanille darunterrühren.
- BACKEN: Backofen auf 180 °C (O+U) vorheizen. Teig über die Mangostücke giessen, glattstreichen. Form mehrmals auf ein nasses Tuch stossen. In der Ofenmitte 30–35 Minuten backen. Stäbchenprobe. Form auf einem Gitter ein paar Minutenstehen lassen. Rand rundherum mit einem Messer lösen. Eine Kuchenplatte oder Teller umgekehrt auf die Form setzen, das ganze mit Hilfe von Ofenhandschuhen wenden. Form vorsichtig (heiss!) entfernen.
Notizen
- Form: es muss eine geschlossene Form sein, denn selbst aus der vermeintlich dichtesten Springform wird Butter ausfliessen. Wer keine runde Form von 22 cm ø besitzt, hat vielleicht eine rechteckige von 25×15 cm.
- Eine kompakte Metallform wäre ideal, die Backzeit könnte sich darin verkürzen.
- Kokosmehl ist nicht gleich Kokosraspel: diese wurden entölt und fein gemahlen. Kann auch durch Weizenmehl ersetzt werden.

This cake must be so delicious! Love the mix of chocolate base with mango. I definitely need to try it soon.
Thanks for the link to my version, which, by the way, I’ve baked again last week, as apricots are in (short) season now.
Best regards. 🙂
YOU were the inspiration – thank you Ronit!
Thank you! 🙂
Danke dir, lieber Felix, für den wirklich tollen Kuchen mit dem tropischen Sommerobst! Ich werde ihn im Winter bzw. wenn es schöne gelbe Mangos bei uns zu kaufen gibt, gerne nachbacken. Seit gestern habe ich eine Kiste mit reifen Marillen aus der Wachau zu Hause, die ich nach und nach verarbeite – da fällt für diesen Kuchen sicher etwas ab!!! Lg
Gerne, liebe Friederike! Ja, mit Marillen schmeckt dieser Kuchen bestimmt auch!
I have made mango upside down cake and love it, though your batter sounds so different and amazing. Definitely a cake to have this summer!
Thank you David! Cocoa and Coco in a batter is always nice!