AUBERGINEN-TOMATEN-CURRY

Auberginen
als Ganzes über einem Feuer oder im Ofen gegart. Ihr weiches, fast Püree-artiges Fleisch zusammen mit Tomaten, ein paar Erbsen und einer aromatischen Gewürz-Mischung zu einem würzigen Curry gekocht.

Ursprünglich
stammt das Gericht «Baingan ka bharta» aus dem Punjab in Nordindien, es ist jedoch auch anderen Regionen wie auch in der südindischen Küche bekannt.

BAINGAN KA BHARTA
AUBERGINEN&TOMATEN-CURRY

südindische Küche
2 Portionen als Hauptgericht

400 g Auberginen

1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL Korianderkörner
1/4 TL Chiliflocken
1/4 TL grobes Meersalz
1 TL Kurkumapulver

30 g Schalotten
2–3 Knoblauchzehen
1 daumengrosses Stück Ingwer

150 g Tomaten (oder Cherry­tomaten)

1 TL schwarze Senfkörner
1 EL Ghee (Bratbutter)
1–2 Zweige Curry-Blätter
75 g Erbsen (TK, aufgetaut)

VORBEREITEN

1 Grillfunktion des Backofens (oder 250 °C Oberhitze) einschalten.
Auberginen mit einem spitzen Messerchen rundum einstechen, Enden wegschneiden.
Auf einem Blech im oberen Bereich des Ofens grillen, bis die Haut deutlich dunkler wird. Je nach Ofenleistung und Dicke der Auberginen dauert dies 30–45 Minuten.
Alternative: über Holzkohlenglut grillen.
Auberginen etwas abkühlen lassen.
Längs halbieren, Fruchtfleisch mit einem Löffel aus den Schalen lösen, grössere Stücke zerteilen (= ca. 150 g). Schalen entsorgen.

2 Währenddessen Gewürze bis und mit Chili leicht rösten, samt Salz im Mörser oder in der Reibschale fein zerstossen, mit Kurkuma mischen.

3 Schalotten in Lamellen, Knoblauch und Ingwer in Stifte schneiden.
Tomaten würfeln (oder Cherrytomaten vierteln).

Kann bis hierher vorbereitet werden!

ZUBEREITEN

4 Senfkörner im Ghee erhitzen, bis sie aufspringen.
Hitze reduzieren, Gewürz­mischung beigeben, mitdünsten, bis die Gewürze zu duften beginnen.
Schalotten, Knoblauch und Ingwer beigeben, ebenfalls kurz mitbraten.
Tomaten samt den abgezupften Curry-Blättern dazugeben, dünsten, bis die Tomaten gerade beginnen, leicht zu zerfallen.
Auberginen und Erbsen beifügen, nur noch heiss werden lassen.

Mit Paratha, Chapati oder Nan (indische Fladenbrote) oder mit Reis servieren.

wenig scharf (Chiliflocken)

Tipp: wer keine frischen Curry-Blätter auftreiben kann – in indischen Geschäften mit Frisch-Gemüse – sollte sie einfach weglassen. Getrocknete Blätter sind kein guter Ersatz: sie haben leider praktisch kein Aroma.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Houdini sagt:

    Sieht fantastisch aus! Lange kochte ich nicht mehr indisch. Macht es einen grossen Unterschied, ob ich die Aubergines mit dem Messer schäle, oder in den Ofen zu geben und so zu häuten? Hast Du einen Strauch mit Curry-Blättern im Garten?

    Gefällt 1 Person

    1. FEL!X sagt:

      Hier macht es sehr wohl einen Unterschied, weil das Auberginenfleisch im Ofen ja gegart wird!
      Und ja: ich habe Curry-Blätter im Garten, sie gedeihen gut.

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