APFELSTRUDEL

Äpfel, Sultaninen, Nüsse, Brösel, wenig Zucker und ein hauchdünner Teig: nichts geht über einen selbst gemachten Apfelstrudel!

Ein mit Strudelteig zubereiteter Apfelstrudel wird – wenn der Teig von Hand zu einem Teigblatt ausgezogen wurde – «ausgezogener Apfelstrudel» genannt. Dies ist in Österreich und anderen Gebieten der ehemaligen k.u.k. Donaumonarchie eine traditionelle Mehlspeise und ein Nationalgericht.

Das Ausziehen des Strudelteigs ist gar nicht schwierig. Bei der von mir verwendeten, relativ kleinen Teigmenge für einen kleinen Strudel geht das wirklich problemlos.
Ich habe mich an die Anleitung von Susi «Turbohausfrau» gehalten, als Wienerin hat sie das natürlich im Blut!

APFELSTRUDEL

für einen kleinen Strudel von ca. 30 cm
3–4 Portionen

• 100 g Weizenmehl T405
• 1 Prise Salz
• 50 g lauwarmes Wasser
• 20 g Pflanzenöl (kein Olivenöl!)

1STRUDELTEIG:
alles in einer Schüssel mischen und mit der Hand zu einem glatten Teig gut kneten (zu wenig für die Küchenmaschine!).
Mit wenig Öl bepinseln, zugedeckt 1 Stunde ruhen lassen.

• 30 g Sultaninen oder Rosinen
• 1 EL Rum
• 30 g Baumnüsse (Wal­nüsse)
• 20 g Semmelbrösel / Panier­mehl
• 10 g Butter

2FÜLLUNG:
Sultaninen im Rum einlegen.
Nüsse in der Heissluft-Fritteuse bei 180 °C 5–6 Minuten (oder in einer beschichteten Pfanne) ohne Fett hellbraun rösten.
Abgekühlt mahlen.
Brösel in der Butter auf kleinem Feuer unter Wenden goldbraun rösten.
Abkühlen lassen.

• 250 g Äpfel
• 1/4 unbehandelte Zitrone  
• 1/4 TL Zimtpulver
• 1–2 EL Zucker

Äpfel schälen, vierteln, entkernen. In dünne Scheibchen schneiden.
Zitronenschale fein dazureiben (Micro-Zestenreibe!), 1 EL Saft dazupressen.
Samt abgetropften Sultaninen, gemahlenen Nüssen, Zimt und Zucker mischen (die Brösel gehören NICHT in die Füllung!).

• 2 EL Butter

Butter schmelzen, zum Abkühlen beiseitestellen.

3TEIG AUSZIEHEN:
Das Öl auf der Teigkugel mit Küchenpapier auftupfen.
Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche rechteckig ausrollen, so dünn dass man ihn noch auf ein grosses Küchentuch transportieren kann, welches jetzt – ebenfalls leicht bemehlt – als Unterlage dient.
Nun den Teig über beide zur Faust geballten Hände legen (Finger haben am Teig nichts zu suchen!) und von der Mitte her mit sanftem Zug über die Handrücken nach allen Seiten ausziehen.
Bei dieser Teigmenge sollte ein Stück von ca. 30×40 cm entstehen, so dünn, dass das Muster des Küchentuchs oder die Schrift einer Zeitung durchscheint.
Kannst du die Zeitung lesen? Ich auch nicht, sie ist ja in Thai!!!

4FÜLLEN:
Dickere Ränder, die sich nicht ausziehen lassen, wegschneiden.
Teig mit 1 EL der flüssigen Butter beträufeln, mit dem Löffelrücken bis zum Rand verteilen.
Die gerösteten Brösel darauf streuen, einen Rand freilassen.
Darauf die Apfelfüllung geben.
Teigränder oben und unten einschlagen.
Mit Hilfe des Tuchs von der Schmalseite her aufrollen.
Wer lieber einen langen, dünnen Strudel möchte, schlägt die seitlichen Teigränder ein und rollt von der Längsseite auf.

Strudel vorsichtig auf ein beschichtetes Blech setzen.
Mit etwas der noch flüssigen Butter bepinseln.

Kann bis hierher vorbereitet werden!

5BACKEN:
Backofen auf 180 °C (O+U) vorheizen.
Strudel in der Ofenmitte 15–20 Minuten backen.
Herausnehmen, mit der restlichen Butter bepinseln.
Weitere 15–20 Minuten backen.

• Puderzucker

Strudel erst vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Noch lauwarm geniessen, wer mag: mit einer Vanille-Sauce!

APFELSTRUDEL

für einen kleinen Strudel von ca. 30 cm
Gericht Gebäck
Portionen 3 -4

Zutaten
  

  • 100 g Weizenmehl T405

    1 Prise Salz

    50 g lauwarmes Wasser

    20 g Pflanzenöl (kein Olivenöl!)

  • 30 g Sultaninen oder Rosinen

    1 EL Rum

    30 g Baumnüsse

    20 g Semmelbrösel

    10 g Butter

  • 250 g Äpfel

    1/4 unbehandelte Zitrone 

    1/4 TL Zimtpulver

    1–2 EL Zucker

  • 2 EL Butter

Anleitungen
 

  • STRUDELTEIG: alles in einer Schüssel mischen und mit der Hand zu einem glatten Teig gut kneten (zu wenig für die Küchenmaschine!). Mit wenig Öl bepinseln, zugedeckt ruhen lassen.
  • FÜLLUNG: Sultaninen im Rum einlegen. Nüsse in der Heissluft-Fritteuse bei 180 °C 5–6 Minuten (oder in einer beschichteten Pfanne) ohne Fett hellbraun rösten. Abgekühlt mahlen. Brösel in der Butter auf kleinem Feuer unter Wenden goldbraun rösten. Abkühlen lassen.
  • Äpfel schälen, vierteln, entkernen. In dünne Scheibchen schneiden. Zitronenschale fein dazureiben (Micro-Zestenreibe!), 1 EL Saft dazupressen. Samt abgetropften Sultaninen, gemahlenen Nüssen, Zimt und Zucker mischen (die Brösel gehören NICHT in die Füllung!).
  • Butter schmelzen, zum Abkühlen beiseitestellen.
  • TEIG AUSZIEHEN: Das Öl auf der Teigkugel mit Küchenpapier auftupfen. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche rechteckig ausrollen, so dünn dass man ihn noch auf ein grosses Küchentuch transportieren kann, welches jetzt – ebenfalls leicht bemehlt – als Unterlage dient. Nun den Teig über beide zur Faust geballten Hände legen (Finger haben am Teig nichts zu suchen!) und von der Mitte her mit sanftem Zug über die Handrücken nach allen Seiten ausziehen. Bei dieser Teigmenge sollte ein Stück von ca. 30×40 cm entstehen, so dünn, dass das Muster des Küchentuchs oder die Schrift einer Zeitung durchscheint.
  • FÜLLEN: Dickere Ränder, die sich nicht ausziehen lassen, wegschneiden. Teig mit 1 EL der flüssigen Butter beträufeln, mit dem Löffelrücken bis zum Rand verteilen. Die gerösteten Brösel darauf streuen, einen Rand freilassen. Darauf die Apfelfüllung geben. Teigränder oben und unten einschlagen. Mit Hilfe des Tuchs von der Schmalseite her aufrollen. Wer lieber einen langen, dünnen Strudel möchte, schlägt die seitlichen Teigränder ein und rollt von der Längsseite auf. Strudel vorsichtig auf ein beschichtetes Blech setzen. Mit etwas der noch flüssigen Butter bepinseln.
  • BACKEN: Backofen auf 180 °C (O+U) vorheizen. Strudel in der Ofenmitte 15–20 Minuten backen. Herausnehmen, mit der restlichen Butter bepinseln. Weitere 15–20 Minuten backen. Strudel erst vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Noch lauwarm geniessen, wer mag: mit einer Vanille-Sauce!

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