HOW MOG SALMON

Im Dampf gegartes Curry ist ein südostasiatisches Gericht, das in Bananenblättern zubereitet wird.
Bei Verwendung eines Edelfisches – wie hier Salm – ist es attraktiv, die Filets ganz zulassen und anstelle der sonst traditionell verwendeten, kleinen Körbchen aus Bananenblättern in einem grösseren «Behältnis» zu garen.

SCHAFFHAUSER RIESLING-SÜPPCHEN

In Schaffhausen wird die Riesling-Suppe dem Klettgau zugeschrieben, dem grössten Weinanbaugebiet des Kantons, weil dort auch Riesling x Silvaner Trauben angebaut werden. Daraus wird ein spritziger, süffiger Weisswein gekeltert.
Hermann Müller, ein Rebzüchter aus dem Kanton Thurgau, hat die beiden Rebsorten Riesling und Silvaner Ende des 19ten Jahrhunderts gekreuzt.
In Deutschland sind Traube und Wein als «Müller-Thurgau» bekannt.

SCHLEMMERFILET #1

«Schlemmerfilet à la Bordelaise» hat eine besondere konsumkulturelle Bedeutung: 1969 wurde es in Deutschland auf den Markt gebracht. Damit war es eines der ersten sogenannten Fertigprodukte.
Die Zubereitung ist derart einfach, dass dieses Gericht problemlos selbst gemacht werden kann – ohne Zusatzstoffe und nach eigenem Gusto.

MATSAMAN CURRY

Muslimische Händler aus Südindien, Persien und dem malaiischen Archipel brachten Kardamom, Zimt, Nelken und andere, in der Thai-Küche ehemals nicht gebräuchliche Gewürze ins damalige Siam.
Daraus entstand Matsaman Curry, eine Art Crossover-Gericht.

KOUGLOF

Im Elsass ist ein Gugelhopf als Kouglof bekannt.
Er enthält wenig Zucker, so dass er sehr gut auch zu einem Glas Weisswein passt – mit Vorteil natürlich ein Gewürztraminer, ein fein perlender Crémant d’Alsace oder ein Edelzwicker aus dem Elsass.
Kouglof isst man am besten frisch mit etwas Butter bestrichen.

PARMENTIÈRE

Diese klassische Lauch-Kartoffel-Suppe ist auch als «Vichysoisse» bekannt. Es gilt als relativ sicher, dass es eine Kreation des französischen Kochs Louis Diat aus Vichy ist, der sie Anfang des 20. Jahrhunderts in New York erfunden haben will.