KOUGLOF

Im Elsass ist ein Gugelhopf als Kouglof bekannt.
Er enthält wenig Zucker, so dass er sehr gut auch zu einem Glas Weisswein passt – mit Vorteil natürlich ein Gewürztraminer, ein fein perlender Crémant d’Alsace oder ein Edelzwicker aus dem Elsass.
Kouglof isst man am besten frisch mit etwas Butter bestrichen.

HEFE-GUGELHOPF «GLEICHSCHWER»

Es handelt sich um einen Zucker-reduzierten Gleichschwer-Teig, wie er für Madeleines verwendet wird, allerdings mit Hefe, nicht mit Backpulver. Im Original, dem «Gâteau battu» aus der Picardie (FR), wird lediglich das Eigelb verwendet – wohlverstanden: von 10 Eiern!
Das war mir dann doch etwas zu viel des Guten, ich habe deshalb fünf ganze Eier verwendet.

DRESDNER CHRISTSTOLLEN

Meine sächsische Grossmutter buk jeden Dezember wohl mindestens fünf grosse Stollen.
Diese packte sie in Holzkisten gut verschlossen zur Aufbewahrung auf dem kalten Dachboden. Stollen um Stollen wurde heruntergeholt, aufgeschnitten und zum Kaffee genossen.
Das Rezept meiner Grossmutter blieb zum Glück erhalten und ich gebe es gerne weiter.

HELLER MARMORKUCHEN

Aus zwei hellen Rührteigen – einer mit Orange, einer mit Mandeln – entsteht ein marmorierter Cake, welcher nach Belieben mit Orangensaft getränkt werden kann.

SCHWEINESCHMALZ…

… französisch etwas eleganter als «saindoux» bezeichnet. Es handelt sich um das sanft ausgelassene Fett von frischem Schweinebauch. Im Handel erhältlich oder aber selber auslassen! Nicht zu verwechseln mit Griebenschmalz, welches aus gebratenem Schweinespeck entsteht und noch Reste der ausgebratenen Speckteile enthält. Frischer Bauchspeck vom Schwein wird in Thailand sehr gerne verwendet und ist dementsprechend…