
Heute mal eine Zubereitung mit Oolong Tee.
Dieser vermittelt ein besonders feines Geschmackserlebnis!
Jedoch nur, wenn die Teeblätter richtig behandelt werden.
Anders, als bei anderen Schwarztees ist die Art des Aufgiessens bei Oolong nämlich etwas speziell, jedoch nicht kompliziert. Den Aufguss braucht es für die Sauce.
Es kann aber auch ein anderer Schwarztee verwendet werden.
Zum Gemüse habe ich bereits Teeblätter gegeben, sie werden beim Rösten zu knusprigen Bits!

OFEN-GEMÜSE MIT TEE UND TEE-SAUCE
2 Portionen als Hauptgericht mit Reis
4 Portionen als Gemüsebeilage

ZUR AUSWAHL:
• Peperoni (Gemüsepaprika)
• Mini-Maiskölbchen
• Pilze
• Kefen oder zarte Erbsenschoten
• rote Zwiebel
• Cherry- oder Datteltomaten
auch:
• Karotten
• Zucchini
• Auberginen
• Frühlingszwiebelchen
• grüne Bohnen
1GEMÜSE:
Peperoni in Stücke schneiden
Maiskölbchen längs halbieren
Pilze in dicke Scheiben schneiden
Kefen/Erbsenschoten diagonal halbieren
Zwiebel in Spalten schneiden
Cherrytomaten halbieren
_____
Karotten und Zucchini in halbe Scheibchen schneiden, Auberginen grob würfeln. Frühlingszwiebelchen und Bohnen diagonal in Stücke schneiden.
Eine Auswahl davon sollte etwa 500 g betragen!
• 2 EL Olivenöl
• 5 g Oolong Teeblätter (siehe Tipp)

Vorbereitetes Gemüse (ohne Tomaten!) mit Öl und Teeblättern mischen.

Auf einem mit Backpapier belegtem Blech verteilen.
Backofen auf 180 °C (Umluft; O+U: 200 °C) vorheizen.
Blech in der Ofenmitte einschieben, 35–40 Minuten backen, bis das Gemüse bissfest gegart ist. Dabei nach halber Zeit aus dem Ofen nehmen, Backpapier an allen 4 Seiten alternierend anheben und dadurch das Ganze etwas mischen. Alles wieder flach verteilen, fertig backen.
Bei Verwendung von Cherrytomaten: erst nach halber Zeit im verbliebenen Öl wenden und erst jetzt dazugeben.
Währenddessen die Sauce zubereiten.

• 5 g Oolong Teeblätter (siehe Tipp)
• Wasser, kochend

2SAUCE:
Teeblätter mit etwas kochendem Wasser übergiessen, 30 Sekunden ziehen lassen, Wasser abgiessen.
Die selben Teeblätter mit 300 ml kochendem Wasser übergiessen, 1 Minute (bis höchstens 1,5 Minuten!) ziehen lassen, in ein Saucenpfännchen sieben.
Wein mit Stärke verrühren, dazugeben.
Aufkochen, auf etwa 175 g (oder ml) reduzieren, bzw. bis die Sauce leicht bindet.
Mit Balsamico, Sojasauce und Honig abschmecken.
• ein paar Zweige glatte Petersilie
3ANRICHTEN:
Gemüse mit Hilfe des Backpapiers in eine Schüssel füllen.
Mit der Hälfte der Sauce mischen.
Petersilienblättchen darüberstreuen.
Die restliche Tee-Sauce separat dazu servieren.
Als Hauptgericht passt Reis dazu.
nicht scharf
Wer mag, kann die verbliebenen Teeblätter noch 2 bis 3mal erneut aufgiessen und den Tee dazu geniessen!
Tipp: Für Oolong Tee werden die Teeblätter nach dem Welken lediglich halb- oder teilfermentiert, bis sie gerollt und getrocknet und schliesslich leicht geröstet werden.
Ich habe Oolong Tee aus der chinesischen Provinz Fujian verwendet.
Spezialfall Oolong:
Einige sagen «ach, Oolong… mag ich eher nicht, ist mir zu bitter!» (mit bitter ist wohl eher ein hoher Gerbstoffanteil gemeint!).
Dieser Tee braucht ein bisschen «Zeremonie» um seine Aromen zur Geltung zu bringen! Er wird nicht wie anderer Schwarztee in einer grossen Kanne aufgegossen und auch in eher kleinen Portionen getrunken.
1. 5 g Oolong Teeblätter direkt in ein kleines Gefäss (z.B. Mug) geben, oder in einen grossen Edelstahl- oder Baumwollfilter benutzen, damit sich die Blätter entfalten können (kein Tee-Ei oder kugeligen Tassenfilter benutzen: zu klein!).
2. Mit etwa 100 ml kochendem Wasser übergiessen.
3. 30 Sekunden ziehen lassen, dann abgiessen und wegschütten.
4. Die selben Teeblätter mit 300 ml kochendem Wasser übergiessen, 1 Minute (bis höchstens 1,5 Minuten!) ziehen lassen.
5. In kleine Schalen giessen, nach Belieben süssen.
6. Die Teeblätter können mehrmals aufgegossen werden. Es heisst, der zweite und der dritte Aufguss seien die besten!

OFENGERÖSTETES GEMÜSE MIT TEE-SAUCE
Zutaten
- ZUR AUSWAHL: • Peperoni (Gemüsepaprika) • Mini-Maiskölbchen • Pilze • Kefen oder zarte Erbsenschoten • rote Zwiebel • Cherry- oder Datteltomaten • Karotten • Zucchini • Auberginen • Frühlingszwiebelchen • grüne Bohnen
- 2 EL Olivenöl
5 g Oolong Teeblätter (siehe Notiz)
- 5 g Oolong Teeblätter
Wasser, kochend
40 ml Reiswein
2 TL Maisstärke
1 EL Aceto balsamico rosso
1 EL Sojasauce
1 EL Honig
- ein paar Zweige glatte Petersilie
Anleitungen
- GEMÜSE: Peperoni in Stücke schneiden, Maiskölbchen längs halbieren, Pilze in dicke Scheiben schneiden, Kefen/Erbsenschoten diagonal halbieren, Zwiebel in Spalten schneiden, Cherrytomaten halbieren, Karotten und Zucchini in halbe Scheibchen schneiden, Auberginen grob würfeln. Frühlingszwiebelchen und Bohnen diagonal in Stücke schneiden. Eine Auswahl davon sollte etwa 500 g betragen!
- Vorbereitetes Gemüse (ohne Tomaten!) mit Öl und Teeblättern mischen. Auf einem mit Backpapier belegtem Blech verteilen.Backofen auf 180 °C (Umluft; O+U: 200 °C) vorheizen.Blech in der Ofenmitte einschieben, 35–40 Minuten backen, bis das Gemüse bissfest gegart ist. Dabei nach halber Zeit aus dem Ofen nehmen, Backpapier an allen 4 Seiten alternierend anheben und dadurch das Ganze etwas mischen. Alles wieder flach verteilen, fertig backen. Bei Verwendung von Cherrytomaten diese erst nach halber Zeit im verbliebenen Ölwenden und erst jetzt dazugeben.
- SAUCE: Teeblätter mit etwas kochendem Wasser übergiessen, 30 Sekunden ziehen lassen, Wasser abgiessen. Die selben Teeblätter mit 300 ml kochendem Wasser übergiessen, 1 Minute (bis höchstens 1,5 Minuten!) ziehen lassen, in ein Saucenpfännchen sieben. Wein mit Stärke verrühren, dazugeben. Aufkochen, auf etwa 175 g (oder ml) reduzieren, bzw. bis die Sauce leicht bindet. Mit Balsamico, Sojasauce und Honig abschmecken.
- ANRICHTEN: Gemüse mit Hilfe des Backpapiers in eine Schüssel füllen. Mit der Hälfte der Sauce mischen. Petersilienblättchen darüberstreuen. Die restliche Tee-Sauce separat dazu servieren. Als Hauptgericht passt Reis dazu. Wer mag, kann die verbliebenen Teeblätter noch 2 bis 3mal erneut aufgiessen und den Tee dazu geniessen!

Ich liebe Oolong-Tees, besonders den Tiguanyin; eine gute Idee, ihn zum auch zum Kochen zu verwenden!
Das fand ich auch – und das Resultat ist köstlich!
Das Gericht würde ich liebend gerne mal probieren!
Nur zu liebe Britta!