GEFÜLLTE BAO BUNS

Diese fluffigen, weichen Teigtaschen der chinesischen Küche umhüllen nach Lust und Laune alles, was schmeckt!
Ursprünglich sind es ja eher «Baozi», weiche dampfgegarte Brötchen, die mit verschiedenen Füllungen angeboten werden.
In Thailand heissen diese kugelrunden, gefüllten Brötchen ซาลาเปา «Saalaabpao».

Als Taschen, für welche der Teig zu flachen Ovalen ausgerollt, zusammengeklappt und schliesslich gedämpft wird, lassen sich diese nach Belieben mit allem füllen, worauf man Lust hat:
Salatblätter, Karotten, Gurken, dünne Apfelscheiben, gebratene Hähnchenstücke und selbstverständlich begleitet von einer herzhaften Sauce.
Also eine Art chinesische Burger!

Die Bezeichnung «Bao Bun» ist eigentlich ein Pleonasmus, denn sowohl «Bao» wie auch «Bun» bedeuten «Brötchen»! Gleichwohl hat sich diese Bezeichnung für solche Teigtaschen etabliert.

Die Zubereitung der Teigtaschen ist denkbar einfach: ein Teig mit Hefe und Wasser – das war’s schon!
Eine Dämpfvorrichtung ist erforderlich, seien es Bambuskörbchen, eine Pfanne mit Dämpfeinsatz, ein Steamer oder Combi-Steamer.

GEFÜLLTE BAO BUNS

adaptierte chinesische Küche
für ca. 16 Teigtaschen
3–4 Portionen als Hauptgericht

• 1,5 TL Trockenhefe oder 18 g Frischhefe
• 1 TL Zucker
• 165–180 ml Wasser, lauwarm
• 300 g Weizenmehl T405 oder 550 (siehe auch Tipp)
• 1/2 TL Salz

1Hefe und Zucker im Wasser auflösen, ca. 15 Minuten stehenlassen.
Zum Mehl und Salz geben, mindestens 10 Minuten zu einem Teig kneten.
Teig auf der Arbeitsfläche zusätzlich ziehen und falten, schliesslich zu einer Kugel formen, zugedeckt an einem warmen Ort 45–60 Minuten auf das Doppelte aufgehen lassen.

• wenig Mehl, falls erforderlich

2Teig auf der Arbeitsfläche mit Hilfe von Teighölzern ca. 5 mm dick auswallen.
Dabei immer wieder mal wenden, möglichst erst zum Schluss leicht bemehlen.

Teig mit einem Metallring oder Ausstecher von 8 cm ø 15 Rondellen ausstechen.

• etwas Pflanzenöl

Diese mit sanftem Druck leicht oval ausrollen, eine Seite mit wenig Öl bepinseln.

• Backpapier

Die Ovale mit der geölten Seite nach innen halb zusammenfalten, mit etwas Abstand auf Backpapier (gelochte Rondellen oder einzelne Stücke) in Bambus-Dämpfkörbchen oder eine andere Dämpf-Vorrichtung setzen.

Zugedeckt nochmals 20–30 Minuten gehen lassen.

3Im strömenden Dampf 10–15 Minuten dämpfen.
Deckel währenddessen nicht öffnen.

Die fertigen Bao Buns nach Belieben füllen und sofort servieren.

4FÜLLUNGEN
Salatblätter
• Gemüsestreifen: Karotten, Rettich, Gurken, Peperoni (Gemüsepaprika)
eingelegter Senfkohl, Kimchi  
Frühlingszwiebelchen, Basilikum, Korianderblättchen  
Apfelscheiben, dünn gehobelt  
Hähnchenfleisch in Stücken, mariniert, gebraten
• Sauce nach Belieben: Chilisauce, Sweet Chili Sauce, BBQ-Sauce, schwarze Bohnensauce, usw.
Sesamsamen oder Nüsse, geröstet

Auch vegetarisch mit gebratenen Fischstreifen oder Garnelen, vegan mit mariniertem und gebratenem Tofu.

Tipp: Weizenmehl-Sorten mit hohem Gluten-Anteil = niedrige Typenzahl eignen sich am besten. Ebenfalls Dinkelmehl, welches auch einen hohen Kleber-Anteil aufweist.
Vollkornmehle sind für Bao Buns weniger geeignet.


Diese Bao-Taschen nehmen beim Blogevent auf Zorras «Kochtopf» teil, bei dem Dorothée von bushcooks kitchen chinesische Rezepte sammelt.

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Avatar von Dorothée Dorothée sagt:

    Lieber Felix,
    die Idee des „chinesischen Burgers“ und die Flexibiltät der Füllung gefällt mir sehr gut. Vielen Dank für Deinen zweiten Beitrag.

    1. Avatar von FEL!X FEL!X sagt:

      Gerne! Uns haben die Buns auch sehr gut gefallen!

  2. I have never tried a bao bun — what fun it will be to test something new! Yours looks amazing.

    1. Avatar von FEL!X FEL!X sagt:

      It’s really something funny – and delicious!

Antworte auf den Kommentar von DorothéeAntwort abbrechen