SWEET&SOUR

Junger Ingwer

Vor allem
von der chinesischen Küche wird beispielsweise «Schweinefleisch süss-sauer» vielen bekannt sein.
Die drei Grundzutaten für die Sauce sind Zucker, Essig und Sojasauce. Die «sweet»-Komponente wird oft zusätzlich mit Früchten unterstrichen.

Mit dieser Basissauce
lässt sich natürlich wunderbar spielen und wenn es kein Schweinefleisch sein soll, schmeckt sie auch herrlich mit Fisch, Ingwer und Pilzen:

INGWERFISCH

Spielerei mit asiatischen Zutaten
2 Portionen als Hauptgericht
4 Portionen als Vorspeise

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250 g Fischfilet, dick, z.B. Seeteufel, Berrix oder Kabeljau-Bäggli
1 Limette, Saft (Limettenpresse!)

     Fisch in 3–4 cm dicke dicke Tranchen, bzw. ca. 3–4 cm grosse Würfel schneiden (Bäggli ganz lassen). Mit der Hälfte des Limettensafts kurz marinieren.

50 g Palmzucker (oder Demerara-Zucker)
50 ml Reisessig (oder Weissweinessig)
200 ml Wasser
2 EL Sojasauce

2 EL Ingwer, Julienne
     erhitzen, zugedeckt 5 Minuten sanft köcheln lassen.

100 g gemischte Pilze, z.B.:

      4 Shiitake (ohne Stiele, Hüte leicht eingeritzt),
      3–4 Kräuterseitlinge, längs geviertelt,
      50 g Enoki 
3–4 Frühlingszwiebelchen, weisse Teile schräg geschnitten
     beigeben, kurz in der Flüssigkeit dünsten. 

1 TL Maisstärke 
wenig Wasser
     verrühren, dazugeben, kurz weiter köcheln, bis die Sauce leicht bindet. Mit restlichem Limettensaft und allenfalls etwas Sojasauce abschmecken. Warm stellen. 
Kann bis hierher vorbereitet werden!

Salz, Pfeffer aus der Mühle 
Maisstärke
100 ml Reisöl (in einem Wok entsprechend weniger)
     Fischwürfel trocken tupfen, würzen. In der Maisstärke wälzen. Im sehr heissen Öl kurz rundum goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
      Mit der Sauce und mit dem in Stücke geschnittenen Frühlingszwiebelgrün anrichten. 
 Mit Reis servieren.
  nicht scharf 
Tipp: Um mehlverklebte Finger zu vermeiden, die Fischwürfel zunächst mit der Kochpinzette (oder Holzstäbchen) in der Maisstärke wenden. Erst jetzt mit den Fingern anfassen um die überschüssige Stärke abzuschütteln.

Mengenangaben als Hauptgericht für 4 Personen: 300 ml Wasser, alle weiteren Zutaten verdoppeln, Ölmenge zum Braten je nach verwendeter Pfanne – im Wok braucht es am wenigsten.

6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Anonym sagt:

    Sweet and sour ist eine wunderbare Sache, selbstgemacht erst Recht. Müsste ich auch wieder mal machen!
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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  2. Ich mag süss-sauer sehr gerne, am liebsten dann, wenn ich eine frische Flug-Ananas auftreiben kann. Dafür merke ich mir dein Basis-Saucen-Rezept.

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  3. Felix sagt:

    @ lieberlecker:
    Andy, du wirst von dieser Zubereitung begeistert sein!

    @ Bonjour Alsace:
    Ich versuche mal, einer Ananas aus meinem Garten das Fliegen beizubringen, liebe Sabine!

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  4. Basler Dybli sagt:

    @ Felix
    Das würde ich gerne – am Besten mit einem kleinen Filmli dokumentiert – sehen … 😉
    Frühlingsgrüsse aus Basel

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  5. Felix sagt:

    @ Basler Dybli:
    Ein Filmli war leider nicht möglich, aber eine Momentaufnaheme gibt es hier:
    http://maxximus8.blogspot.com/2014/04/die-flugananas.html
    FEL!X ;o))

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  6. Basler Dybli sagt:

    Sehr gut gemacht ! Hat so richtig ein professioneller Anstrich.
    Soll ich es jetzt glauben, da der 1. April schon vorbei ist ? 😉

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