FÜR LAUCHVERÄCHTER

Über Lauch
habe ich ja bereits einmal berichtet. Dass er hier in Thailand nicht zum stets verfügbaren Gemüse zählt.

Heute habe ich
jedoch bei einer innovativen Marktfrau neben Romanesco (ja, tatsächlich!) einen Bund Lauch entdeckt und sofort in meinen Korb gepackt.

Längst wollte ich
wieder einmal dieses Lauchgemüse zubereiten, wie ich es vor viiiielen Jahren einmal in Frankreich (oder war es Belgien?) gegessen habe und seit damals so richtig liebe.

Diese Gemüsebeilage
wird selbst Lauch-Verächter zu -Geniessern machen – ich kann dies fast garantieren, habe ich es doch schon viele Male bei solchen ausprobiert. Und stets wurde mir gesagt: eigentlich mag ich keinen Lauch, so aber durchaus und sehr gerne!

LAUCH IN RAHM MIT SULTANINEN

4 Portionen als Gemüsebeilage

Einkaufsliste zum Ausdrucken

50 g Sultaninen oder Rosinen (= Korinthen)
100 ml Weisswein
     zusammen leicht erwärmen. Zugedeckt mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

500 g Lauch (Porree), nur die weissen und hellgrünen Teile
30 g Butter
     Lauchstangen längs halbieren, in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. In der Butter bei guter Hitze unter ständigem Wenden dünsten, bis der Lauch zusammengefallen ist.
     Eingelegte Sultaninen samt Wein beigeben, etwas einkochen lassen.

Kann bis hierher vorbereitet werden!

150 ml Rahm
     dazugeben, auf kleinem Feuer so lange köcheln lassen, bis fast keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist.

Salz, Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss, gerieben
     abschmecken.

nicht scharf

Tipp: diese Gemüsebeilage passt zu kurz gebratenem Fleisch und vielen weiteren Gerichten.

18 Kommentare Gib deinen ab

  1. Basler Dybli sagt:

    Lauch mit Sultaninen, warum eigentlich nicht ? Deine Kombination weckt den „Gwunder“ in mir. Dies um so mehr, da ich Lauch liebe und er öfters in meiner Küche anzutreffen ist. Danke für die – mich (noch) „exotische“ – Rezeptidee !

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  2. Hast du dir die Handy-Nr. dieser Marktfrau geben lassen? 😉
    Und lieber Peter, was bedeutet bitte „Gwunder“?

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  3. Basler Dybli sagt:

    Guten Morgen Sabine. „Gwunder“ ist baseldytsch = abgeleiteter Substantiv von wunderfitzig oder auf hauchdeutsch (positiv) neugierig. 😉

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  4. Barbara sagt:

    Oh, wie fein! Das ist eine schöne Beilagen-Idee fürs Wochenende – Lauch kommt direkt auf die Einkaufsliste, Sultaninen sind ohnehin im Haus. Merci! 🙂

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  5. Danke für die Aufklärung, lieber Peter, ein hübsches Wort. Gibt es das auch als Adjektiv? Dann bin ich nämlich auch „gwunder“ auf diese Kombi 😉

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  6. Houdini sagt:

    Sabine, als Adjektiv wäre es gwundrig, zB: Ich bin gwundrig auf …

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  7. Houdini sagt:

    Ich bin ein Lauchgeniesser, ja, wenn es ihn hier gibt. Die Sultaninen bringen sicher eine total neue Note in das bekannte Gericht. Danke.

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  8. (T)hailand sagt:

    Ja ja ich liebe Lauchgemüse, habe ich das Rezept von dir? Fein, muss ich auch wieder mal kochen!
    Elsbeth

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  9. Anonym sagt:

    Ja, so könnte man das auch mal machen, das kann ich mir sehr gut vorstellen.
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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  10. Felix sagt:

    Schön, wie ihr alle gwundrig auf diese Zubereitung seid! Sie ist jedenfalls nicht zuvielversprechend!
    @ Bonjour Alsace: die Marktfrau kennt mich, ich kenne sie. Eine telefonische Verbindung erübrigt sich, denn sie kauft (wohl morgens so um 5) einfach, was die Lieferanten anbieten. Ich habe ihr jedoch vorsorglicherweise bereits ein Kompliment über ihre Innovativität gemacht!

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  11. Felix sagt:

    Guuuut! Bin mal gespannt, was denn dann noch so auf dem Teller zu liegen kommt! Verrätst du es uns?!

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  12. Felix sagt:

    Die erwähnten «viiielen Jahre» würde ich auf etwa 35 schätzen! Bestimmt haben wir über diese Zubereitung mal gesprochen!

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  13. Felix sagt:

    Eben: man kann alles mal auf verschiedene Art machen…
    Aber bitte nicht nur sehr gut vorstellen, sondern auf den/die Teller bringen!

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  14. Basler Dybli sagt:

    Soeben „nachgebastelt“ – ausgezeichnet – ist bereits auf der „Wiederholungsliste“ !
    P.S. Passte sehr gut zu einem XXL-Entrecôte vom Charolais-Rind … 😉

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  15. Felix sagt:

    Ohhhh jaaaa! Das P.S. kann ich mir sehr gut vorstellen!

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  16. Basler Dybli sagt:

    Immer noch gleich ausgezeichnet – auch zu einer „Morteau“-Wurst aus Frankreich!

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  17. Felix sagt:

    Habe es letzthin grad auch wieder zubereitet: Lauch in Phuket gesehen und sofort zugegriffen!

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