
Gennaro ist die italienische Form von Januarius, einem italienischen Heiligen und Bischof von Benevent, Schutzpatron von Neapel.
Dieses Pasta-Gericht ist also San Gennaro gewidmet.
Es fasziniert mich immer wieder, wie aus wenigen, eher bescheidenen Zutaten eine Köstlichkeit entsteht.

SPAGHETTI ALLA SAN GENNARO
Neapolitanische Küche
2 Portionen als Hauptgericht

• 75–100 g altbackenes Brot, in Scheiben
• 2 Knoblauchzehen

1VORBEREITEN:
Die Scheiben dürfen – nein: sollen! – schon etwas angetrocknet sein.
Knoblauch quer halbieren, die Brotscheiben auf beiden Seiten damit einreiben.

• 1 EL Olivenöl
Die Scheiben schliesslich in kleine Stücke schneiden.
In einer Schüssel mit dem Öl gut mischen.
In einer weiten Bratpfanne (die Spaghetti müssen später auch noch Platz haben!) unter fleissigem Wenden goldbraun rösten.
Herausnehmen, in die benutzte Schüssel geben, beiseitestellen.
• 2–3 Zweige Basilikum
Vom Basilikum die Blättchen zupfen.
Kann bis hierher vorbereitet werden!
• 225–250 g Spaghetti
• 1–2 EL Olivenöl (wer mag: inkl. Öl der Sardellen!)
• ein Spritzer Chiliöl (nach Belieben)
• 4–5 Sardellenfilets in Olivenöl
• ein paar Zweige Majoran oder Oregano

2ZUBEREITEN:
Spaghetti in reichlich Salzwasser «al dente» kochen.
Währenddessen die halbierten Knoblauchzehen im Öl in der bereits verwendeten, weiten Pfanne anziehen.
Sobald die Knoblauchstücke etwas Farbe annehmen, Sardellen hacken, mitdünsten.
Vom Majoran die Blättchen zupfen, dazugeben.
Knoblauch entfernen.
Etwas Kochwasser der Spaghetti entnehmen, Pasta abgiessen, in die Pfanne geben, mischen.
Falls zu trocken (= zu wenig Olivenöl!) wenig Kochwasser dazugiessen.

Grössere Basilikumblättchen zerreissen, daruntermischen.
Ebenfalls 2/3 der Brotstücke.
Durch die Sardellen sollte kein Salz nötig sein.
Alles gut mischen.
Anrichten, mit den restlichen Brotstücken und ein paar zurückbehaltenen Kräutern bestreuen.
wenig scharf (Chiliöl, falls verwendet)
Inspiration: Domenico «Mimmo» Corcione: Spaghetti alla San Gennaro – il piatto preferito di Totò
Die Videos von Mimmo sind sehenswert, die Rezepte ursprünglich und von einer erfrischenden Originalität.
Mit kleinen Änderungen habe ich Zutaten und Mengen auf meine Geschmacksempfindung abgestimmt.
Dazu passend einen Krimi mit Commissario Gaetano 😉
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Ja genau!
Z.B. Commissario Gaetano und der lügende Fisch!
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An den dachte ich speziell 😉
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Eben! Den habe ich sehr gerne und mit Spannung gelesen!
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My friend Frank posted a recipe for Spaghetti all San Gennaro recently and we made it. It’s a very delicious recipe — I love la cucina povera !
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I am always fascinated by how a few, rather humble ingredients can create something delicious.
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