WIE JEDES JAHR …

… gegen Ende Juli, bereite ich Vitello tonnato zu. Seinen Ursprung hat dieses leckere Gericht im Piemont: in einem Gemüsesud gegartes, dünn aufgeschnittenes Kalbfleisch, überzogen mit einer Thunfischsauce. Die Zubereitung ist eigentlich ganz einfach, braucht lediglich etwas Zeit, weil das Fleisch über Nacht im Gemüsesud auskühlen muss. Aber dies tut es ja von alleine! Die Sauce ist…

MEATBALL-CURRY

Die ceylonesische Küche ist ziemlich aufwändig. Vor allem die Gewürzpasten: frische (Ingwer, Kurkuma, Knoblauch) oder getrocknete (Korianderkörner, Kreuzkümmel, Anis) Gewürze werden einzeln auf einer Steinplatte mit etwas Wasser so lange zerrieben, bis daraus einzelne Pasten entstehen, die in den Gerichten mitgekocht werden. Täglich frisch. Dass ich bei Dawn der Besitzerin der «Plantation Villa» im Süden…

KÖLBCHEN UND KOLBEN

Mais gibt es hier als kleine, gut fingerlange, zarte Kölbchen «Khao-phooht-awn», welche entweder rührgebraten oder in Currys mit Kokosmilch gegart werden. Die ausgelösten Körner der gekochten, grossen Zuckermaiskolben «Khao-phooht-dip» zählen in Thailand zu den Dessert-Zutaten und werden meistens süss zubereitet – wie übrigens auch die dattelförmigen Cherrytomaten oder die roten Kidney-Bohnen. Ob klein oder gross:…

ENTE #1

«Bpet» so lautet die Bezeichnung für Ente in Thai. Nicht zu verwechseln mit «phet», was nämlich scharf bedeutet. Aber thailändisch zubereitet sind Entengerichte hier sowieso scharf, also spielt der feine Unterschied – die Wörter hintereinander gesprochen – fast keine Rolle! In Thailand ist Ente sehr beliebt und kommt häufig auf den Teller. Allerdings wird der…

PASSATA

Mit Vergangenheit hat Passata wenig zu tun – das wäre nämlich «passato» auf Italienisch. Es sind ganz einfach Tomaten, die mit ein paar wenigen Zutaten eingekocht und durch ein Sieb passiert wurden. Wobei: wenn eine Passata bereits auf Vorrat zubereitet wurde, hat dies nun doch etwas mit Vergangenheit zu tun! Sich von dieser einfachen Tomatensauce…

HÜHNERBEIN AM SPIESS

Über Geschmack soll man bekanntlich nicht streiten, aber bei Hühnerspiesschen ist meine Auffassung, dass sie am besten mit Fleisch vom Hühnerbein schmecken, Pouletbrust finde ich am Spiess eher langweilig. Natürlich ist es nicht jedermanns Sache, dem Hühnerbein aus dem Mäntelchen zu helfen (sprich: die Haut abzuziehen), geschweige denn, das Fleisch vom Knochen zu befreien. Aber…