JAHRESENDE 2017

Backe, backe Kuchen,
der Bäcker hat gerufen.
Wer will guten Kuchen backen,
der muss haben sieben Sachen,
Eier und Schmalz,
Zucker und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl!

«Backe, backe Kuchen!»
Die Urform dieses Reims mit dem Aufzählen der Zutaten findet sich bereits um 1450 im Kochbuch von «Maister Hannsen des von Wirtenberg».

Der Text geht
vermutlich auf einen verbreiteten Brauch zurück, dem zufolge die Bäcker nach dem Backen des Brotes mit einem Horn «riefen», um den Frauen der Nachbarschaft zu signalisieren, dass die Restwärme des Backofens nun dazu genutzt werden konnte, ihre Kuchen zu backen.

Safran – Crocus sativus L.
Lieferant des kostbarsten Gewürzes der Welt ist der Safrankrokus. Zur Familie der Liliengewächse gehörend, wachsen die violetten, sechszipfligen Blüten auf kurzem Stiel aus einer Zwiebel. Das begehrte Gewürz besteht aus den von Hand gepflückten Narbenschenkeln der Safranpflanze. Mit seinem würzigen, zart-bitteren Geschmack verleiht Safran Fisch-, Geflügel- und Süssspeisen eine besondere Note sowie eine intensiv gelbe Farbe.

«Safran macht den Kuchen gehl»
heisst es im Kinderreim und weist auf die Verwendung von Safran in Gebäck hin. Auf dem Bild sind Safran-Guetzli zu sehen, die ich mit Schmalz und eben Safran gebacken habe!

Was immer du mit Safran bäckst oder kochst – vielleicht einen Safran-Risotto, ein Fenchel-Süppchen, ein Gericht mit Fisch oder Jakobsmuscheln – ich wünsche dir dazu gutes Gelingen!

Für die kommenden Festtage schöne Stunden und viele neue kulinarische Erlebnisse im 2018!

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Basler Dybli sagt:

    Herzlichen Dank, Felix!
    Auch ich wünsche dir und Chart schöne Festtage, einen guten Rutsch und beste Gesundheit im neuen Jahr.
    Gleichzeitig bedanke ich mich gerne für die vielen interessanten Rezepte, die wertvollen Tipps und den stets sehr freundlichen Kontakt.
    Peter

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  2. Lieber Felix, euch beiden ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr 2018!
    Herzliche Grüsse aus dem Tessin.

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  3. Susi L. sagt:

    Lieber Felix!
    Du hast mich daran erinnert, dass ich wieder einmal etwas mit Safran kochen sollte. Nun habe ich so einen feinen Safran-Mörser und der steht ganz missachtet im letzten Eck.

    Dir und Chart geruhsame Feiertage, viel Glück und Gesundheit!

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  4. Felix sagt:

    So ein Mörser sollte eigentlich im Zentrum der Küche stehen!
    Nicht vergessen: Safran entfaltet sein Duftbouquet am besten in leichter Wärme, deshalb den Mörser samt Safranfäden im Ofen bei 40–50 Grad erwärmen und anschliessend zerreiben – die Fäden, nicht den Mörser! 😉
    🎄FF – frohe Festtage,
    FEL!X

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