SPAGHETTI ALL’UBRIACO

Dieses Rezept habe ich bereits am 25.04.2018 publiziert. Es zählt für mich zu jenen Klassikern, die entstaubt gehören oder die ich einfach wieder mal in Erinnerung rufen möchte! Mein Beitrag zu Julias Event #entstaubteklassiker Manchmal ist ein in Thailand gekaufter Rotwein nicht das, was man von Preis und Etikett eigentlich erwarten dürfte. Bei falschen Temperaturen transportiert,…

RISOTTO ROSSO-VERDE

So ROT wird ein Risotto mit einem gehaltvollen Rotwein! Ich hatte zwar weder einen Brunello aus der Toskana, noch einen Barolo aus dem Piemont – hier muss ich verwenden, was ich bekommen kann! Und das war ein Shiraz aus Chile! So GRÜN ist ein «Trito di basilico», eine Art grob zerstossener oder gehackter Pesto. Und…

BRASATO AL BAROLO

Rindsbraten ohne Schnick und Schnack. So, wie er in bella Italia als «Secondo» serviert wird. Ohne Härdöpfelstock (Kartoffelpüree), weil nämlich wahrscheinlich als «Primo» bereits Pasta, Risotto oder Gnocchi serviert wurden. Jedenfalls im Piemont. Wer in anderen Ländern gerne eine Beilage dazu hätte, mag eine Polenta, feine Nudeln oder eben Kartoffelpüree dazu servieren. Brasato al Barolo…

HACKBRATEN

Hackbraten? Ist doch ganz simpel: fertig gekauftes Hackfleisch mit ein paar weiteren Zutaten gemischt, gebraten und als trockene Scheiben aufgetischt? Weit gefehlt! Selbstverständlich nur, wenn man Hackfleisch mit etwas Liebe behandelt! Denn Hackbraten kann auch ganz anders sein: saftig und mit einer Sauce zum Hineinliegen! Bedeutet halt ein bisschen mehr Arbeit. Vor allem: das Fleisch…

GULASCH ODER RAGOÛT?

Ob ein Gericht mit der Bezeichnung «Gulasch» in Ungarn existiert, oder gar nicht bekannt ist, darüber wurde schon vielerorts diskutiert und geschrieben. Die Magyaren betonen ja stets, dass «gulyás» eine Suppe sei und dass «unser» Gulasch korrekt «pörkölt» heisse, die Version mit Schmand wird «paprikás» genannt. Die Wiener Küche hat im 19. Jahrhundert Dutzende «Gulasch»-Varianten…

GANZE ENTE AUF MEERSALZ

Ente oder Gans kam bei uns immer zu Weihnachten auf den Tisch. Meine Grossmutter bereitete sie auf dem mit Holz gefeuerten Herd in einem riesigen, ovalen Bräter zu. Wie genau sie die Vögel briet und wie die köstliche Sauce – zum Hineinliegen – entstand, daran kann ich mich nur noch schwach erinnern. Ich verliess nämlich…