Wenn alle anderen grillen bereite ich doch einmal etwas am Tisch zu, die Grillöre können sich ja bei sich zu hause profilieren. Am Tisch kochen geht über flambierte «Crêpes Suzette» hinaus, vielmehr wird hier ein Gericht praktisch ganz vor den Augen der Gäste zubereitet. Das Ganze ist sehr effektvoll und regt überdies zu Gesprächen über…
Schlagwort: Curry-Paste
ENTE #3
Dieses Rezept habe ich bereits einmal auf einer Jahresend-Karte erwähnt. Es war nach meiner Ankunft hier mein erster Neujahrsgruss, nämlich für 2010. Darin habe ich über die Kräuter-Vielfalt in Thailand berichtet, im Speziellen über «bai horapa», dem Thai-Basilikum und was ich daraus gerade Leckeres zubereitet habe. Ich weiss man soll alte Dinge nicht aufwärmen, aber die…
DER VERBORGENE PILZ
Als unscheinbare Knolle liegt er neben anderen Pilzen in der Auslage auf dem Markt. Die «anderen» sind leicht als Pilze zu erkennen: sie tragen Hüte. Ganz anders die unscheinbaren Knollen, die wie helle, kleine Kartoffeln aussehen. Ihren Hut – den sie sehr wohl ebenfalls tragen – sieht man erst, wenn man die Knolle aufschneidet. Der…
LIEBLINGS-CURRY
Ich könnte jetzt ganz böse empfehlen: «kauft in Europa für diese Zubereitung einfach eine ganz normale Ananas aus dem Supermarkt, denn von dort sind sie sowieso nie reif geerntet worden* und deshalb eher säuerlich, was für dieses Rezept genau richtig ist!» *Ananas zählen zu den nicht klimakterischen Früchten, reifen also nach der Ernte nicht nach….
KHI-MAO
[Dieser Beitrag enthält Werbung im weitesten Sinn, weil ich im Rezept Whiskey der Marken «Mekhong» und «Jim Beam» abbilde. Ich werde weder vom Hersteller noch von Lieferanten dafür honoriert!] «Khi» auf Thai, als Adjektiv* verwendet, weist auf eine wenig schmeichelhafte Eigenschaft hin. «Mao» bedeutet «betrunken». Mit «khi-mao» meint man «besoffen», oder «völlig betrunken» sein. Mit im Spiel ist…
SATAY
Noch gegenwärtiger als «gai yaang» (gegrilltes Huhn) sind in Thailand an fast jeder Strassenecke «satay muu»: Spiesschen mit mariniertem, gegrilltem Schweinefleisch. Zu den Spiesschen im Cellophansäckchen gibt’s ein bisschen Erdnusssauce und separat «ajat», ein Salätchen aus Gurken, Zwiebeln und Chili. Um diese Zwischenverpflegung zum Mund zu führen, braucht man kein Besteck: das Fleisch vom ersten…