GRÜNES THAI CURRY

Das bekannteste  unter den grünen Currys ist wohl «gäng khieo wan gai», das suppenartige Hühner-Curry. «Gäng khieo» = grüne Curry-Paste, «wan» = süss, «gai» = Huhn. Anstelle von Hähnchenfleisch können auch Schweine- oder Rindfleisch, Ente, Crevetten und Klösschen daraus, Seafood oder Muscheln verwendet werden. Muschelgerichte sind in Thailand sehr beliebt. Strassenküchen bieten «hoi thod» an,…

NONYA KÜCHE

Die Nonya-Küche ist eine Mischung aus chinesischen Zutaten mit malaiischen Gewürzen. Diese Verbindung entstand durch die Nonyas, malaiische Frauen, die sich mit chinesischen Händlern oder Lohnarbeitern, die sich im 19ten Jahrhundert entlang der Strasse von Malakka niedergelassen hatten, verheirateten. Durch diese Ehen entstand eine sinomalaiische Kultur.

ANANAS-CURRY

Diese Zubereitung ist weder indisch noch ceylonesisch und stammt auch nicht aus Thailands Küchen – es ist ganz einfach wieder eine Spielerei mit Gewürzen. Eine fruchtige und sehr aromatische Spielerei! Mitspielen dürfen Ananas, Vanille, Nelken, Zimt und Kurkuma, aber auch Chilis, Schalotten und Ingwer. Mit etwas Kokosmilch gegart und schliesslich püriert, entsteht vorerst eine cremig-aromatische…

HALBINDISCH…

… oder indisch-thailändisch interpretiert ist dieses Blumenkohl-Curry, welches in Indiens Küchen und auch in Bangladesch, Nepal und Pakistan als «Alu gobi» bekannt ist. «Alu» = Kartoffeln, «gobi» = Blumenkohl. Eigentlich wird dieses Gericht in der Pfanne zubereitet. Seit ich jedoch auf den Geschmack von geröstetem Blumenkohl gekommen bin, backe ich das Gemüse lieber im Ofen…

GÄNG KHIEO WAN GAI

Was wäre die thailändische Küche ohne ihre Gerichte mit den zahlreichen Curry-Pasten! Es gibt ein gutes Dutzend verschiedene, klassische Curry-Pasten: rot, grün, gelb, Matsaman, Phanäng – um nur einige zu nennen. Die korrekte Bezeichnung lautet «Nam phrik gäng …», also «Nam phrik gäng phet» für die rote Paste, «Nam phrik gäng khieo wan» für die…

BUNNY CHOW

Der Ausdruck  «Bunny Chow» bedeutet wörtlich Hasenfutter, aber «bun» ist natürlich auch die Bezeichnung für ein Brötchen, und genau in einem solchen, ausgehöhlten, kann ein Curry – beispielsweise ein «Chicken Korma» – serviert werden. Wer je in Südafrika gereist ist, wird diesem Gericht bestimmt einmal begegnet sein. «Chicken Korma» ist eigentlich ein indisches Hähnchen-Curry aus…