Konfitüre, Marmelade oder Gelée esse ich am liebsten selbst gemacht. In meinem Vorratsräumchen finden sich stets Erdbeermarmelade, Himbeerkonfitüre (ohne Kernchen) und süsse Orangenmarmelade (nach dem Rezept meiner Mutter). Manchmal steht aber auch etwas Ausgefalleneres im Regal wie beispielsweise ein Jam aus Limetten, Weihnachtskonfitüre, Ananas mit Macis oder Marmelade mit exotischen Früchten wie die Passionsfrucht-Mango-Konfitüre. Letztendlich…
Schlagwort: Orange
ZARTGEGART #2
Weiter geht es mit der «Zartgar-Methode», diesmal mit Fisch. Bereits beim Fischfilet mit Cashew-Kruste habe ich erwähnt, dass man Fisch oft zu lange und vor allem zu heiss gart. Fisch-Eiweiss wird nämlich bereits bei 70 °C fest. Bei viel höheren Temperaturen kann das Eiweiss ausflocken, was vor allem bei einer Zubereitung im Ofen nicht sehr…
ASIATISCH LACKIERT
Ganz schön lackiert ist, wer eben nicht auch noch Veronika und Carl oder die Müllers, Hubers und Meiers im Advent einladen konnte. Ich würde mir allerdings keine allzu grossen Vorwürfe machen und diese lieben Freunde ganz einfach im Januar zu Tisch bitten. Zu einer lackierten Ente, versteht sich! Ich weiss: es gibt bereits sehr viele…
ST-JACQUES & KÜRBIS
Kürbisgerichte liebe ich in vielen Varianten, sei es als Süppchen, gegrillte Gemüsebeilage oder als Ravioli-Füllung. Einen gestampften Kartoffel-Kürbis-Salat mag ich ebenfalls, doch hier kommt eine Salat-Kreation mit bissfestem Kürbis, cremigen Schalotten, knackigen Baumnüssen, mit Coquilles St-Jacques in Vanille-Butter und einem Kick in Form von Wasabi-Creme. Zugegeben: es spielen hier ziemlich viele verschiedene Aromen mit, doch…
EIN BRATAPFEL…
… oder auch zwei! Denn von den kleinen Äpfelchen, die ich hier gefüllt habe, schafft man locker auch deren zwei! Bratäpfel werden oft mit Nüssen und Zimt gefüllt. Hier gibt jedoch etwas Ingwer den Ton an, unterstützt von feiner Schokolade, was ganz wunderbar zu einer Mischung aus verschiedenen Nüssen passt. Wer nur die Hälfte der…
SACHER LÄSST GRÜSSEN!
Ausdücke der Wiener Mundart siehe unten! So fü Grawäu um a Mööschbeis! Ealáuchd – gwis! Famós – beschtímd! Berímp – sichcha! Vom Buam Franzl Sacher, dem Kochlehrling 1832 für Fürst Metternich notfallmässig kreiert, ist die erst sehr viel später berühmt gewordene Sachchaduatn doch einfach eine Mööschbeis: ein Rührkuchen mit etwas Aprikosenkonfitüre (dschuidign: Marüln Mamalád!), Dschoglád…