BANGKOK #4

EIN KURZTRIP NACH BANGKOK

Anlass war
das Entgegennehmen eines Diploms auf einem Amt in Bangkok, was nur durch persönliches Erscheinen möglich war.
Kurz entschlossen machten wir uns daraus ein paar schöne Tage!

Mit dem Auto
ging es nordwärts. Es sind jeweils etwa 700 km von Khao Lak nach Bangkok. Auf der Strasse deshalb, weil die Fahrt erstens sehr abwechslungsreich ist, wir zweitens wann immer wir Lust haben anhalten können, und drittens, weil so die ganze Warterei, Gepäckvorschriften und der Transfer zum und vom Flughafen wegfällt. Die etwas längere Reisezeit nehmen wir gerne in Kauf!

Wer einen Tag
mit wenig Verkehr für den Start auswählt – beispielsweise ein Samstag – wird mit wenig und flüssigem Verkehr belohnt!

GESEHEN

Bananen_Kombi.jpgVor Chumphon
gibt es einen Ort, der beidseitig der Strasse von «-zig» Bananenständen gesäumt ist. BananenBananen!, kann man da nur sagen! Neben den frischen, gelben Bananen gibt es natürlich auch noch Bananen-Mus, getrocknete Bananen oder Bananen-Chips. Für letztere bin ich stets zu haben, allerdings nur für die leicht salzige Variante: diese wird aus dünn gehobelten, grünen Bananen «gluai nam-waa» samt Schale hergestellt und weist deshalb ein leicht «grünes» Aroma auf. Süchtigmachend!
Der riesige, goldene «Kinnaree» oder Phoenix auf dem Bild oben steht an der Strasse zum Eingang eines Tempels

IN BANGKOK UNTERNOMMEN UND GESEHEN:

SamutSakon_Becken.jpgBESUCHT

Was auf den ersten Blick
wie ein Eisfeld oder – je nach Produktions-Fortschritt – wie geflutete, nicht bepflanzte Reisfelder aussieht, sind Salzwasserbecken der Salinen von Samut Sakhon bei Bangkok.
Ich habe mich mit grobem Meersalz eingedeckt, welches ich bei mir nur in viel zu grossen Säcken (10 kg) kaufen kann. Weil Salz Wasser anzieht, ist diese Menge – trotz dreifacher Verpackung! – in wenigen Wochen zu einem Klotz erstarrt.
Diese groben Kristalle verwende ich, damit ich endlich wieder einmal einen Fisch im, eine Ente oder kleine Kartoffeln auf Meersalz zubereiten kann.

SamutSakhon_Salz_Pyramiden

«Samut Sakhon» Bilder: mit freundlicher Genehmigung von Ursula Wall : Ursula’s Weekly Wanders

GEKAUFT

Was wäre Bangkok ohne Shopping?!
Es gibt Dinge, die sind einfach nur hier zu finden:
5 Shorts für Chart, 2 für mich. Eine neue Tasche für mich!

Shorts_Tasche_TShirtAusserdem habe ich endlich, endlich T-Shirts gefunden, nach denen ich schon so lange gesucht habe! Aus dem Hause «J….Y» (bei dem ich bislang eigentlich nur an altväterischen Feinripp dachte!): dünn, ganz fein, aus Fasern mercerisierter Bambus-Zellulose, fühlt sich beinahe an, wie Seide. Ersatz für meine (sündteuren!) T-Shirts aus der Schweiz von «HA…RO» – die übrigens qualitätsmässig auch nicht mehr das sind, was sie einmal waren.
Auf dem Bild rechts ist ein Model zu sehen, ich selbst bin meiner Sixpacks leider irgendwie verlustig gegangen…

AUF DEM CHAO PHRAYA RIVER

Eine Flussfahrt auf dem Chao Phraya River ist stets unterhaltsam und interessant.

Die Boote legen an verschiedenen Stellen an, wo man nach Belieben aussteigen und sich etwas ansehen kann. Später steigt man einfach auf ein Schiff des selben Anbieters und fährt weiter.

Chinatown

liegt an dieser Strecke und ist immer einen Besuch wert! Man glaubt zwar, stets das selbe Angebot anzutreffen, gleichwohl entdecke ich Neues und zum Teil auch lang Gesuchtes!

Glücksbringer
Chinatown_Gluecksbringer_Steps.jpgWer bei so vielen Glücksbringern nicht glücklich wird, hat wohl selber Schuld!
Bild Mitte und rechts: bereits in meinem Garten aufgehängt!

Das Angebot
ist fast unüberschaubar, es gibt von beinahe allem etwas!
Ich habe Kräuter, Rosenknospen für ein Potpourri, getrocknete Pilze und ein Tüechli für’s Motorradfahren erstanden.

Chinatown_Kombi.jpg

ERLEBT

Sidewalk Kitchen
Unmöglich diese immense Vielfalt in Bildern zu erfassen!

SideWalk_Steps.jpg

ANGETROFFEN

Seifen gibt es mittlerweile ja zu Dutzenden in Gestalt von Früchten, Gemüse undsoweiter.
Soappy_1024Wir haben einen Freund getroffen, der Seifen in ganz neuartigen Formen herstellt. Es gibt Macarons! in verschiedenen Aromen, Mango auf süssem Klebreis «khao niau ma-muwang» und sogar einen veritablen Hamburger!
Wer sich das näher ansehen möchte, findet «Soappy» auf Facebook.

GEGESSEN

Viet_Steps.jpgViet Cuisine
Neben der thailändischen Küche haben wir auch wieder einmal jene von Vietnam genossen. Frisch, leicht, lecker!

Best Noodle Soup in Town!
Das steht nicht etwa irgendwo geschrieben, diese Suppenküche in Bangkok braucht kein Aushängeschild, sie ist stets gut besucht.

Noodlesoup_bestintown

Im Bild rechts: SO isst man eine Nudelsuppe richtig!

Die Fleischbällchen «luuk jin» sind hausgemacht, es wird kein Glutamat verwendet, die Bouillon ist perfekt abgeschmeckt (normalerweise muss ich mit Fischsauce und mit in Essig eingelegten Chilischeiben «phrik nam som» nachwürzen).

GUTGEHENLASSEN

Gutgehenlassen.jpgUnd auch sonst haben wir es uns wieder recht gut gehen lassen!

VERWÖHNEN LASSEN

FussmassageGegen Ende eines Tages ist eine Fussmassage für uns ganz einfach ein Muss! Ich brauche nicht jeden Tag eine Ganzkörper-Massage, aber die Füsse: ja gerne!
Die klassische Thai-Fussmassage geht bis über’s Knie und ganz zum Schluss werden auch noch Schultern und Nacken kurz massiert.
Bei der Massage in diesem Shop wurde mal kein Öl oder eine fettige Creme verwendet, sondern ein beinahe schäumendes Mittel, welches ich als sehr angenehm empfunden habe.
Wir kommen wieder!

AUF DER RÜCKFAHRT

Der frühe Vogel
fängt zwar keinen Wurm auf Bangkoks Strassen, dafür hat er freie Fahrt – falls diese morgens um 05:30 losgeht! Bereits eine Stunde später steht man auf den Super-Highways stadtauswärts im Stau!

Tropischer Regen kann sehr überraschend kommen. Manchmal sieht man eine Regenwand auf sich zukommen und das geht dann so:

Dennoch sind wir wieder wohlbehalten zu Hause angekommen!

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10 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ein toller Bericht lieber Felix, wir lieben ja die gleichen Dinge des Alltags 😉 Gewürze und offene Küche sind meins und keine Bange, dein Sixpack ist nicht weg, es versteckt sich nur 🙂

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    1. FEL!X sagt:

      Tief in mir fühle ich den versteckten Sixpack! 😎

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  2. baslerdybli sagt:

    Zählen eigentlich sechs kleine Pire…lli auch als Sixpack? 😉

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    1. FEL!X sagt:

      Na, die könnten wir doch mal eben durchgehen lassen!

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  3. turbohausfrau sagt:

    So schön! Da werden Erinnerungen wach. Irgendwann muss ich noch einmal nach Bangkok.

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    1. FEL!X sagt:

      Stets eine Reise wert.
      Übrigens: besonders schön finde ich BKK auch im Dezember, zu Weihnachtseinkäufen (ich zwar nicht zum Einkaufen). Die üppigen Dekorationen können es auf jeden Fall mit dem riesigen Christbaum vor dem St.Galler Dom oder jenem auf dem Stephansplatz aufnehmen!

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  4. Friederike H. sagt:

    danke fürs Mitnehmen !!

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  5. Elsbeth Häfliger sagt:

    Ja da habt ihr wieder geschwelgt in BK!
    Ähnliches eingekauft habe ich/wir in Südfrankreich: Fleur du sel und RICHTIGE Macarons!!!

    Gefällt 1 Person

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